Einfühlsame Liedauswahl
Alle drei Künstler erwiesen sich als ein bestens eingespieltes Team und der Funke sprang schnell auf das zahlreich erschienene Publikum über. Kerstin Stahl hatte bewusst Lieder ausgesucht, die berühren und zum Nachdenken anregen, wie z. B. „Museumstag“ von Maik Baum oder „Ist das nichts?“ von Udo Jürgens. Besonders rührte die Zuhörer das intensive Lied „Einnmal sehen wir uns wieder“ von Andreas Gaballier, bei dem Kerstin Stahl von Thomas Spies an der steierischen Harmonika begleitet wurde. Auch als Solist begeisterte Thomas Spies mit Stücken von Herbert Pizner.
Begeistertes Publikum
Kerstin Stahl führte locker und souverän durch das knapp zweistündige Programm. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme berührte sie die Herzen des Publikums, die nicht mit Beifall geizten. ChrisPiano zeigte seine Stärken gerade bei den Improvisationen und begleitete die Sängerin gefühlvoll und gleichzeitig unaufdringlich. Bei diesem Konzert musizierten drei Vollblutmusiker miteinander, die es verstanden, ihr Publikum bestens zu unterhalten und zu begeistern.
Wohltat für die Seele
Der Leiter des Geistlichen Zentrums, Pater Siegfried Modenbach, resümierte am Konzertende: „Diese musikalische Atempause war eine Wohltat für die Seele in dieser unruhigen und sorgenvollen Zeit, die dankbar von Gästen angenommen wurde. Ein herzliches Dankeschön an die drei Künstler!“