Madeleine Shari Wulff (Mezzosopran) und Michael Nathen (Flügel) präsentierten am Mittwochabend ein buntes Programm mit Opernarien, Liedern und Chansons.
Welchen Sinn hat Kunst? Und warum machen wir Oper? Warum ist das alles oft so übertrieben dramatisch? – Doch die meisten Situationen und Konflikte sind gar nicht so weit weg von unserem Leben.
Die begeisterten Konzertbesucherinnen und -besucher durften im Verlauf des Abends Opernfiguren kennenlernen, die den Sinn des Lebens und Sterbens hinterfragen, einen Sinneswandel durchleben oder auch als „nicht ganz bei Sinnen“ wahrgenommen werden könnten. Dabei kann auch im scheinbaren Unsinn ein versteckter größerer Sinn liegen.
Das bunte Programm bestehend aus Opernarien, Liedern und Chansons, wurde in einer halbszenischen Fassung dargeboten – hervorragend gesungen, gespielt und interpretiert von Madeleine Shari Wulff. Es beinhaltete alle Stil-Epochen und insgesamt sechs Sprachen.
Mit Unterstützung der Stiftung „Sammlung Wulff“ war der Einritt zu diesem außergewöhnlichen, brillanten Konzert frei. Die Veranstalter konnten sich aber über eine großzügige Spende der begeisterten Zuhörerinnen und Zuhörer freuen.
Langanhaltender Applaus und stehende Ovationen waren der Lohn der Künstler Madeleine Shari Wulff und Michael Nathen. Ein eindrucksvoller Abend, der noch lange nachwirkt!